Die Sammlung ERIVAN

Altdeutsche Staaten

Wiesbaden 8. Juni 2019
Los-Nr.25

Erhaltung

0 1 4

Katalog-Nr.1IaK

Ausruf200.000 €
Zuschlag500.000 €

1849, 1 Kreuzer schwarz, Platte 1, waagerechter 15er-Block mit kopfstehender Marke auf Feld 10, sogenanntes 'tête-bêche', sehr schön farbfrisch, unten breitrandig, die übrigen drei Seiten mit vollen Bogen- bzw. Zwischenstegrändern, ungebraucht mit frischem Originalgummi, vier Werte einschließlich der kopfstehenden postfrisch.Tadellose und sehr frische ursprüngliche Erhaltung. Es sind nur zwei weitere 'tête-bêche' der Nr. 1 bekannt, die beiden anderen innerhalb von Rand-12er-Blocks desselben Bogens mit den Kopfstehern auf Feld 6 bzw. 36. Das hier angebotene Blockstück befand sich von etwa 1890 bis zu ihrem Verkauf in der Sammlung des preußischen Kommerzienrates Johannes Sigmar Elster, hat also in rund 130 Jahren nur ein einziges mal den Besitzer gewechselt. Es wurde letztmalig auf der Weltausstellung 1926 im Grand Central Palace von New York öffentlich ausgestellt. Eines der spektakulärsten und wertvollsten Stücke der Bayern-Philatelie und allererste Seltenheit der altdeutschen Staaten. Fotoattest Brettl BPP (1997) Provenienz: Sammlung Elster (Corinphila 1997)

Los-Nr.26

Erhaltung

5

Katalog-Nr.1IaIII

Ausruf2.000 €
Zuschlag3.800 €

1849, 1 Kreuzer schwarz, Platte 1, allseits sehr breitrandig, vom rechten Bogenrand stammend, mit Zwischenlinien links und rechts sowie vollständiger doppelter Zwischenlinie unten (sogenannte 'Kleine Brücke'), mit sauber aufgesetztem Halbkreisstempel von Hassloch auf kleinem Briefstück. Die Marke ist zur Prüfung gelöst und mit Falz replatziert worden, sie befindet sich in tadelloser Erhaltung. Ein außerordentlich schönes Briefstück mit der seltenen Variante. Signiert Kruschel, Drahn und Schmitt BPP, Fotoattest Schmitt BPP (1975) Provnenienz: 'Romanow' (1975), Fritz Kirchner (338. Köhler-Auktion , 2009)

Los-Nr.27

Erhaltung

6

Katalog-Nr.1Ib

Ausruf3.000 €
Zuschlag4.200 €

1849, 1 Kreuzer tiefschwarz, Platte 1, allseits sehr breitrandig mit zumindest Teilen der Zwischenlinien an allen Seiten, mit sauber aufgesetztem Halbkreisstempel "BEILNGRIES 6/5" auf vollständiger Drucksache (Vertreterankündigung) nach Ansbach. Leichte Faltspuren außerhalb der Frankatur, sonst in tadelloser Erhaltung; ein besonders schönes Ganzstück der seltenen Farbe. Signiert Georg Bühler und Schmitt BPP mit Fotoattest (1973) Provenienz: 13. Hans Mohrmann-Auktion (1957)

Los-Nr.28

Erhaltung

(6)

Katalog-Nr.2Ia

Ausruf100 €
Zuschlag1.100 €

1849, 3 Kreuzer blau, Platte 1, sehr schön farbfrisch und allseits überrandig mit allen Schnittlinien, mit glasklar aufgesetztem Fingerhutstempel "ALTOETTING 4/11" auf Briefvorderseite nach Tetmoning. Ein außerordentlich attraktives Stück vom 4. Tag des Ausgabemonats. Signiert Drahn und Pfenninger sowie Fotoattest Brettl BPP (2000)

Los-Nr.29

Erhaltung

6

Katalog-Nr.4I

Ausruf1.000 €
Zuschlag10.000 €

1849, 6 Kreuzer braunorange, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig mit Zwischenlinien an allen Seiten, mit glasklar aufgesetztem Fingerhutstempel "AU b. München 14/1" (1850) auf kleinem Faltbrief nach Alterspach. Ein phantastisch schöner Brief in exquisiter Erhaltung, Luxus. Signiert Schmitt BPP mit Fotoattest (1991) Provenienz: 277. Heinrich Köhler-Auktion (1992), Fritz Kirchner (338. Köhler-Auktion, 2009)

Los-Nr.30

Erhaltung

1

Katalog-Nr.2IIZW

Ausruf1.000 €
Zuschlag1.900 €

1850/58, 3 Kreuzer blau, Platte 5, waagerechtes Zwischenstegpaar, sehr schön farbfrisch und voll- bis sehr breitrandig, ungebraucht mit frischem Originalgummi und kleiner Falzspur im Zwischensteg, Marken postfrisch; schöne tadellose Erhaltung, ohne Faltung im Steg, Luxus. Unsigniert, Fotoattest Sem BPP (2018)

Los-Nr.31

Erhaltung

6

Katalog-Nr.2II

Ausruf200 €
Zuschlag550 €

1850/58, 3 Kreuzer blau, Platte 5, rechtes Randstück, farbfrisch und allseits breitrandig mit Zwischenlinien an allen Seiten und rechts 23 mm Bogenrand, mit sauber übergehend aufgesetztem offenem Mühlradstempel "356" und klar nebengesetztem Doppelkreisstempel "NÜRNBERG 9 JUL. 1862" auf weißem Faltbrief nach Hersbruck. Derartig breite Randstücke sind auch von Bayern nur selten anzutreffen, insbesondere in dieser schönen Erhaltung. Fotoattest Sem BPP

Los-Nr.32

Erhaltung

6

Katalog-Nr.3IaZW, 2II, 5a, 5b

Ausruf30.000 €
Zuschlag100.000 €

1850/58, 1 Kreuzer rosa im waagerechten Zwischenstegpaar zusammen mit 3 Kreuzer blau, Platte 2, sowie zwei Einzelwerten 9 Kreuzer in  bläulichgrün bzw. blaugrün, mit jeweils zentrisch klar aufgesetztem geschlossenen Mühlradstempel "358" und teils auf das Zwischenstegpaar übergehendem Halbkreisstempel "UNTERSTEINAU 14/9" auf Briefhülle über Preußen und Belgien nach Nottingham in England, portogerecht frankiert nach dem Tarif vom 1.8.1852 mit 9 Kreuzern bayerischem Porto und 14 Kreuzern (= 4 Silbergroschen) ausgewiesenem Weiterfranko. Alle Marken der Frankatur sind sehr schön farbfrisch und voll- bis meist breitrandig; die übliche Faltung im Zwischensteg befindet sich in diesem Fall in der linken Randlinie der rechten Marke; durch die 3 Kreuzer verläuft ein waagerechter Briefbug, sonst einwandfreie und sehr schöne ursprüngliche Erhaltung. Gebrauchte Zwischenstege gehören zu den großen Seltenheiten der Bayern-Philatelie; von der gesamten Quadratausgabe haben wir nur 10 Briefe mit waagerechten Zwischenstegpaaren registriert, davon nur ein weiterer ins Ausland; dies ist der einzige Brief mit einem Zwischenstegpaar als Teil einer Buntfrankatur. Ein ebenso attraktiver wie seltener Brief der bis im Jahre 2004 unerkannt in einer alten Korrespondenz schlummerte. Eins der Spitzenstücke der Quadratausgaben. Fotoattest Brettl BPP (2004)

Los-Nr.33

Erhaltung

6

Katalog-Nr.5a

Ausruf5.000 €
Zuschlag14.500 €

9 Kreuzer bläulichgrün im waagerechten 5er-Streifen, dabei die rechte Marke in Type II, sonst Type III, sehr schön farbfrisch und allseits breit- bis überrandig, jeder Wert mit klarem geschlossenem Mühlradstempel "41" und nebengesetztem Halbkreisstempel "BURGKUNDSTADT 8/5" auf Briefhülle mit großem Teil des Inhaltes über Aachen und England nach New York mit vorderseitigem Eingangsstempel "BOSTON BR. PKT. 30 PAID / MAY 26". Ein außerordentlich schöner Brief mit einer seltenen Streifeneinheit der guten Farbe in tadelloser Erhaltung. Signiert Kruschel und Fotoattest Schmitt BPP (1977) Provenienz: 19. Hans Mohrmann-Auktion (1960), Fritz Kirchner (340. Köhler-Auktion, 2010)

Los-Nr.34

Erhaltung

6

Katalog-Nr.7

Ausruf4.000 €
Zuschlag17.000 €

1850/58, 18 Kreuzer gelblichorange im waagerechten 5er-Streifen, sehr schön farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig, teils mit Schnittlinien, mit jeweils zentrisch aufgesetztem geschlossenen Mühlradstempel "196" und nebengesetztem Halbkreisstempel "MARKTBREIT 3/9" (1854) auf Briefhülle (kleine Fehlstelle hinterlegt) der 2. Gewichtsstufe über Frankreich und England nach Milwaukee. Vorderseitiger Eingangsstempel von New York und auf die Frankatur übergehender Transitstempel. Bei den drei linken Marken des Streifens wurden aus optischen Gründen bayernbrüchige Stellen im Unterrand behoben, die 4. Marke oben unauffälliger kleiner Randspalt, sonst einwandfreie und sehr schöne Erhaltung. Eine ebenso attraktive wie seltene Streifenfrankatur des Höchstwertes. Signiert Ebel und Fotoattest Sem BPP (2018) Provenienz: Maurice Burrus (69. Ebel-Auktion, 1964), John Boker jr. (1988)

Los-Nr.35

Erhaltung

Katalog-Nr.9a

Ausruf400 €
Zuschlag800 €

1862, 3 Kreuzer rot im waagerechten 4er-Streifen, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig, teils mit Zwischenlinien, jeder Wert sauber entwertet durch geschlossenen Mühlradstempel "101" EDENKOBEN; ein schöner und in dieser Erhaltung recht seltener Streifen in tadelloser Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2018) Provenienz: John Boker jr. (1987)

Los-Nr.36

Erhaltung

6

Katalog-Nr.9b

Ausruf300 €
Zuschlag1.500 €

1862, 3 Kreuzer karmin, farbfrisch und voll- bis sehr breitrandig, rechts mit 21,5 mm Bogenrand, mit duplex-artiger Entwertung durch offenen Mühlradstempel "356" und klarem Doppelkreisstempel "NÜRNBERG 25 JUL. 1866" auf kleinem lilarosa farbenem Faltbrief an "Frau Pfarrer C. Hacker in Rüdisbronn Post Windsheim". Schöne einwandfreie Erhaltung, die Marke unten außerhalb des Markenbildes herstellungsbedingt bayernbrüchig. Eine wunderschöne Einzelfrankatur. Fotoattest Sem BPP (2018)

Los-Nr.37

Erhaltung

6

Katalog-Nr.10H

Ausruf4.000 €
Zuschlag12.000 €

1862, 6 Kreuzer blau, diagonal halbiert, linke untere Hälfte, farbfrisch und breitrandig, mit klar aufgesetztem geschlossenen Mühlradstempel "567" auf Briefhülle (eine Seitenklappe fehlend) mit Aufgabestempel "WEILHEIM 28/3" (1865) nach Wolfratshausen. Die Halbierung wurde als 3 Kreuzer-Frankatur anerkannt und der Brief unbeanstandet befördert. Ein sehr schöner und seltener Brief. Signiert Pfenninger und Fotoattest Stegmüller BPP (2009) Provenienz: 49. Stock-Auktion (1931), 64. Larisch-Auktion (1971), Fritz Kirchner (340. Köhler-Auktion, 2010)

Los-Nr.38

Erhaltung

6

Katalog-Nr.10a, 12+18

Ausruf1.000 €
Zuschlag4.200 €

1862, 6 Kreuzer blau zusammen mit wertstufengleicher Mischfrankatur von 12 Kreuzer grün und 1867, Wappen 12 Kreuzer lila im waagerechten Paar, alle voll- bis teils breitrandig, die 12 Kreuzer-Werte mit unauffälligen waagerechten Knittern im oberen Bereich, die 6 Kreuzer mit behobenen bayernbrüchigen Stellen am Unterrand, mit offenem Mühlradstempel "325" und teils übergehendem zweizeiligem Langstempel "MÜNCHEN 26 FEB. 1867" auf kleinem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über die Schweiz nach Genua. Das Porto setzte sich zusammen aus 18 Kreuzern bayerisches Porto, 12 Kreuzern schweizer Transit und 12 Kreuzern italienischem Anteil; das Weiterfranko für den Schweizer Transit irrtümlich nur "6" Kreuzer für das einfache Porto notiert. Trotz der kleinen Unzulänglichkeiten ein attraktiver Brief mit einer sehr seltenen Frankaturkombination; wir haben keine weitere in dieser Zusammenstellung registriert. Fotoattest Sem BPP (2018)

Los-Nr.39

Erhaltung

6

Katalog-Nr.13a

Ausruf500 €
Zuschlag2.200 €

1862, 18 Kreuzer zinnoberrot, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit Schnittlinien an drei Seiten, mit sauber aufgesetztem geschlossenem Mühlradstempel "295" und nebengesetztem Halbkreisstempel "MAINBURG 2/1" (1868) auf Briefhülle mit Leitvermerk "via Oesterreich" nach Rom im Kirchenstaat. Der Brief zeigt eine ungewöhnlich hohe Überfrankatur; seit 1.10.1867 betrug das Porto pro Loth 6 Kreuzer bayerisches Porto und 6 Kreuzer italienisches Porto bis zur Grenze des Kirchenstaates, das dortige Inlandsporto konnte nicht vorfrankiert werden und wurde vom Empfänger eingezogen. Eine attraktive und interessante Einzelfrankatur in einwandfreier Erhaltung. Signiert Georg Bühler mit Fotoattest (1978) und Fotoattest Sem BPP (2018)

Los-Nr.40

Erhaltung

6

Katalog-Nr.14a

Ausruf500 €
Zuschlag3.400 €

1867, Wappenausgabe1 Kreuzer grün im senkrechten 4er-Streifen, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit jeweils klar aufgesetztem Halbkreisstempel "KOLBERMOOR 10/6" (1870) auf Streifband der zweiten Gewichtsstufe nach Pernau in Russland mit rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln. Der Streifen wurde bereits mit einem senkrecht durch alle Marken verlaufenden unauffälligen Bug aufgeklebt, sonst schöne und frische Erhaltung. Eine attraktive und seltene Auslandsdrucksache. Fotoattest Sem BPP (2018)

Los-Nr.41

Erhaltung

6

Katalog-Nr.14a I, 14a

Ausruf200 €
Zuschlag350 €

1 Kreuzer grün im senkrechten Paar, dabei die untere Marke mit Plattenfehler "linke obere Wertziffer durchbalkt", farbfrisch und voll- bis breitrandig mit sauber aufgesetztem Halbkreisstempel "MÜNCHEN Vst. AU 22/11" (1867) auf Ortsbriefhülle der 2. Gewichtsstufe nach München mit Ankunftstempel. Ein sehr schönes Stück in einwandfreier Erhaltung. Signiert Drahn und Fotobefund Sem BPP (2018) Provenienz: John Boker jr. (1987)

Los-Nr.42

Erhaltung

0 1 4

Katalog-Nr.19

Ausruf3.000 €
Zuschlag7.500 €

1867, 18 Kreuzer dunkelzinnoberrot im vollständigen Schalterbogen mit 30 Marken, farbfrisch, allseits mit breiten Bogenrändern. Ungebraucht mit Originalgummi, in den Rändern einige Falzreste, einmal auf die linke obere Marke leicht übergehend, sonst alle Marken postfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner und seltener Bogen. Die Köhler-Kartei hat nur einen weiteren registriert (ex Sammlung Elster).
Provenienz: John Boker jr. (1986)

Los-Nr.43

Erhaltung

6

Katalog-Nr.19,18,15

Ausruf10.000 €
Zuschlag17.000 €

1867, 18 Kreuzer ziegelrot, 2 Einzelwerte zusammen mit 12 Kreuzer lila und 3 Kreuzer rosa; eine 18 Kreuzer oben in der Randlinie geschnitten, sonst alle voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit klar aufgesetzten offenen Mühlradstempeln "325" und teils übergehendem sauberen Rahmenstempel "MÜNCHEN 5 OCT 1867" auf Leinen-Briefkuvert mit Leitvermerken "per Royal Mail Steamer" und "via England" nach Bloomfontein im Oranje Freistaat am Kap der guten Hoffnung. Vorderseitiger Durchgangsstempel von London und Ankunftsstempel von Kapstadt. Das Porto setzt sich zusammen aus 8 Kreuzern Vereinsporto, 10 Kreuzer Transit für Belgien und England sowie 33 Kreuzer Seetaxe bis Kapstadt. Das Weiterfranko wurde in München zwar nicht korrekt vermerkt, aber bei der Umspedition in England richtig gestellt. Eine außerordentlich seltene Dreifarbenfrankatur der Wappenausgabe und einer der besten Auslandsbriefe der Kreuzer-Zeit, Fotoattest Brettl BPP (1991) Provenienz: Sothebys (Johannesburg 1991), Dr. Karl Zangerle (343. Heinrich Köhler Auktion 2011)

Los-Nr.44

Erhaltung

6

Katalog-Nr.23X

Ausruf1.000 €
Zuschlag2.600 €

1870, Wappenausgabe 3 Kreuzer rosa, farbfrisch und einwandfrei gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem Halbkreisstempel "K. BAYER. FELDPOST IV 10/2" auf kleinem Chargé-Kuvert nach Raez-Almas in Ungarn mit handschriftlichem Vermerk "Feldpost bis Passau". Der rückseitig vermerkte Absender, ein Mitglied der Hauptmunitions-Kolonne des II. Bayerischen Armeekorps trägt denselben Namen wie die Empfängerin in Ungarn. Es sind einige wenige ähnliche Belege aus derselben Korrespondenz bekannt; ein in dieser Form sehr seltener Feldpostbrief in sehr schöner Erhaltung. Fotoattest Brettl BPP (1983) Provenienz: John Boker jr. (1988)

Los-Nr.45

Erhaltung

6

Katalog-Nr.23X

Ausruf1.500 €
Zuschlag3.600 €

1870, 3 Kreuzer karminrosa, sehr schön farbfrisch und bis auf einen leicht verkürzten Zahn gut gezähnt, mit zentrisch sauber auf- und zusätzlich zweimal daneben gesetztem roten Einkreisstempel "HEMAU 10/11" auf Briefhülle (rückseitig nicht ganz komplett) mit Teil des Inhaltes nach Eichstätt. Rote Ortsstempel sind bei Bayern außerordentlich selten, wir haben insgesamt nur 4 Briefe und eine Karte mit solchen registriert; dies ist der einzige bekannte Markenbrief mit dem roten Stempel von Hemau. Eine bemerkenswerte Stempelrarität in sehr schöner Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2018) Provenienz: 33. Kirstein-Auktion (1982), John Boker jr. (1987)