388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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1855, Probedruck der Druckerei Meinhold und Söhne, ½ Ngr., Einzelabzug in schwarz, im Design der vorangeganen Friedrich August-Ausgabe, im Blockformat auf weißem Japanpapier, ungummiert. PROFI hat in dieser Form kein weiteres Stück registriert.
1855, breitrandiger Einzelabzug der Stahlstichvorlage in neuer Zeichnung, ohne Wertziffern, auf Kartonpapier aufgezogen. Nur ein weiteres Stück registriert.
1 Ngr.-Probedrucke nach Vorlage von Schweizer Strubel-Marken in den Farben gelbbraun und gelb, 2 Einzelwerte beschriftet "A/7.7." bzw. "B/7.7." sowie 2 farblich entsprechende waagerechte 5er-Streifen, beschriftet "Farbprobe nach dem Schweizer Muster". Ein einmaliges Ensemble aus den Unterlagen des Finanzministeriums.
Vorlagestücke der Druckerei Meinhold für das Markenpapier, 6 verschiedenen Farben (dabei die später verausgabten), alle gummiert und durchstochen, mit aufgedruckten Zierrahmen, in waagerechten Paaren auf Karton aufgezogen (alle oben fest haftend). Ein Paar getrennt, sonst sehr gute und frische Erhaltung. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen des sächsischen Finanzministeriums.
Meinholdsche Farbproben vom Januar 1856: 1 Ngr., 7 Stück in verschiedenen Farben/Nuancen, dabei die später verausgabten. Ungummiert, ein Wert mit Neugummi (schlägt etwas durch). In dieser Komplettheit außerordentlich selten.
Probedruck ½ Ngr. auf dünnem grauen Pergamentpapier, kleine Beschädigung im Medion (wahrscheinlich durch ausgefallenen Fremdkörper)
Probedruck der verstählten Druckplatte: 1 Ngr. auf braunem Papier, senkrechtes Paar, teils berührt, mit Originalgummi. In dieser Form Unikat.
Probedruck der verstählten Druckplatte: 1 Ngr. auf weißem Papier, waagerechter Viererstreifen, voll- bis breitrandig, ungummiert. In dieser Form Unikat.
½ Ngr. in Type II, Abzug des vollständigen Bogens auf dünnem, bräunlichem Papier, mit Platten-Nr. "1" im unteren Bogenrand, entwertet durch waagerechte Federzüge. Zwischen den Marken zweimal gefaltet und übliche leichte Randmängel. Einzig erhaltener Originalabzug der kompletten Druckplatte.
1 Ngr., Probedruck in zinnoberrot, 6er-Block aus der linken oberen Bogenecke, mit breiten Bogenrändern, ungummiert. Eine seltene Einheit.
Probedruck 3 Ngr. auf gelbem Kartonpapier, ungummiert. Nur 2 weitere Stücke registriert.
Probedruck 3 Ngr. auf braunem Papier, 9er-Block, meist voll- bis breitrandig, ungummiert, durch die unteren Werte und am oberen Rand waagerechte Bugspur. Größte registrierte Einheit dieser Probe. Fotobefund Vaatz BPP (2017)
½ Ngr.-3 Ngr., je im vollständigen Revisionsbogen mit 100 Werten, wie üblich gefaltet und kleine Mängel. Als kompletter Satz sehr selten.
5 Ngr. und 10 Ngr. je im vollständigen Revisionsbogen mit 100 Werten, wie üblich gefaltet und kleine Mängel, der 5 Ngr.-Bogen ohne Annullierungsstriche und mit breiten Bogenrändern oben und unten. Außerordentlich selten; von der 5 Ngr. ist nur ein weiterer Revisionsbogen bekannt, der 10 Ngr.-Bogen ist ein Unikat.
Abzug der 5 Ngr.-Platte mit ausgeschliffenen Wertziffern, zur Erstellung einer verstählten Druckplatte für die Werte zu ½ bzw. 1 Ngr. (Mi. 8 II bzw. 9 II), 2 ursprünglich zusammengehörende, aber getrennte Viererblöcke, einmal aus der linken unteren Bogenecke mit breiten Bogenrändern; der andere leichte Bugspur. Größte bekannte Einheiten dieser Probe.
Abzug des rechten oberen Teiles einer vernichteten Druckplatte des 5 Ngr.-Wertes, mit 42 vollständigen Marken, auf ungummiertem Kartonpapier. Ein einmaliges Stück.
Probedruck 10 Ngr. in der verausgabten Farbe, voll-bis breitrandiger Viererblock mit Annullierungsstrichen, auf ungummiertem Papier. Das obere Paar rückseitig etwas dünn, sonst einwandfrei. Größte registrierte Einheit dieser Probe.
½ Ngr. und 1 Ngr. in Type II, 2 Ngr. und 3 Ngr., jeweils im kompletten Schalterbogen mit 10 Marken, ungebraucht mit Originalgummi
½ Ngr. auf grau, Type I, kompletter Schalterbogen von 10 Marken, die beiden linken Werte etwas berührt, sonst, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit großen Teilen des Originalgummis. Sehr selten; es sind nur wenige Schalterbögen der Type I registriert.
½ Ngr. auf grau, Type I, waagerechter 12-Block, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit nicht originalem Gummi, einmal zwischen den Marken waagerecht gefaltet, sonst einwandfrei. Größte ungebrauchte Einheit dieser Marke, aus Vorlagebogen der Post.
½ Ngr. auf grau, Type I, voll- bis breitrandig, mit Nr. "21" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "BORNA 7/VI 59" auf Zierbrief mit farblos geprägter Borte, nach Leipzig. Minimal fleckig, sonst einwandfrei.
½ Ngr. auf grau, Type I, breitrandige rechte obere Bogenecke und voll- bis breitrandiges Oberrandstück, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "FREIBERG 26/I 61" auf Briefhülle nach Einsiedel. Sehr schönes Stück. Signiert Drahn.
½ Ngr. auf grau, Type I, waagerechter 4er-Streifen, das rechte Paar unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit klarer Nr. "21" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "PIRNA 1 12 52" auf Faltbrief nach Dahme. Eine seltene Streifen-Frankatur. Fotoattest Pröschold BPP (1987)
½ Ngr. auf grau, Type I, im 4er-Block, voll- bis breitrandig, mit Nr. "3" und nebengesetztem Einkreisstempel "DRESDEN NEUST.-BAHNH. 3 VI 59" auf kleinem Briefkuvert nach Sorau in Preußen, mit rückseitigem roten Bahnpoststempel "GOERLITZ-KOHLFURTH". Der Block leichte Aufklebeknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Block-Frankatur. Profi hat in der Type I nur 3 weitere registriert.
½ Ngr. auf grau, Type I, 6 Einzelwerte, meist voll-bis breitrandig, teils durch Randklebung gering bestoßen bzw. die rechts klebende Marke fehlerhaft, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 29 AUG 55" auf kleinem Briefkuvert nach Berlin. Ein attraktiver Brief mit der größten registrierten Mehrfachfrankatur dieser Marke.
½ Ngr. auf grau, Type I, und 1851/63,3 Pfg. grün, beide gering berührt, sonst vollrandig, mit Nr. "8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 13 9" auf rückseitig nicht ganz komplettem Faltbrief nach Zwickau, mit rückseitigem Bestellstempel. Ein äußerst seltener Brief mit in Sachsen nicht gestatteter Vorausfrankatur des Bestellgeldes.
½ Ngr. auf grau, Type I, 4 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, meist voll- bis breitrandig, mit Nr. "8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 30 5" auf komplettem Faltbrief nach Beuthen in Schlesien. 2 Werte kleine Mängel, sonst einwandfrei. Eine in dieser Form einmalige Frankatur.
½ Ngr. auf grau, Type I, 6 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 6 6" auf Briefhülle nach Markneukirchen, mit Ausgabestempel. Durch die Frankatur verläuft ein unauffälliger waagerechte Bugspur. Eine in dieser Form einmalige Inlandsfrankatur.
½ Ngr. auf grau, Type I, 2 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, letztere links etwas berührt, sonst soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "10" und nebengesetztem Einkreisstempel "ANNABERG
31 7 58" auf Briefhülle nach Bautzen
½ Ngr. auf grau und 2 Einzelwerte 1 Ngr. auf mattgraurot, alle Type I, zusammen mit Preußen 1850, ½ Sgr. rotorange, mit Nr."8" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ BAHNH. 25/5 59", als portogerechte und unbeanstandete 3 Ngr.-Frankatur auf Briefhülle nach Berlin, mit Ausgabestempel. Beide ½ Gr.-Werte fehlerhaft. Eine in dieser Form einmalige Frankatur.
Provenienz: Sammlung Knapp (Eigentümerzeichen)
½ Ngr. auf grau, 8 Einzelwerte, zusammen mit 2 Einzelwerten 1 Ngr. auf mattgraurot, meist voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 1/2"(1861) auf komplettem Faltbrief der 2.Gewichtsstufe nach Berlin, mit nebengesetztem Rahmenstempel "Franco Stadtbrf". Zwei ½ Ngr. kleine Beanstandungen, sonst einwandfrei. Eine ganz außergewöhnliche und einmalige Massenfrankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2009)
½ Ngr. auf grau und 2 Ngr. auf blau, erstere unten links minimal berührt, sonst soweit sichtbar voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und klar nebengesetztem roten Doppelkreisstempel "STADTPOST 24/II 58" sowie rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt." auf kleiner eingeschriebener Ortsbriefhülle. Rückseitig etwas verfärbt, sonst einwandfrei. Eine äußerst seltene, nur bis Juli 1859 mögliche Frankatur; Profi hat nur eine weitere derartige der Johann-Ausgabe registriert.
½ Ngr. auf grau, Type I, senkrechtes Paar, voll- bis breitrandig, in Mischfrankatur mit Ganzsachenausschnitt 2 Ngr. blau, rund geschnitten, mit Nr. "37" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "FRANKENBERG 29 II 60" auf komplettem Faltbrief nach Frankfurt/Oder. Im Briefpapier senkrechte Büge außerhalb der Frankatur (rechts mit einigen Fleckchen), sonst einwandfrei. Eine in dieser Form einmalige Mischfrankatur.
Provenienz: Arnim Knapp (366. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
½ Ngr. auf grau, Type I, voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 31/V 61", als Nachsende-Frankatur auf Briefkuvert, ursprünglich frankiert mit Preußen Gittergrund 3 Sgr. orangegelb (oben links etwas berührt), mit Ra2 "NEUWIED 29 5" nach Dresden, mit Vermerk "nachzusenden nach Loschwitz". Kleine Beförderungs- bzw. Altersspuren, sonst einwandfrei. Eine attraktive und sehr seltene Frankatur. Signiert Drahn.
Provenienz: 'Romanow' (7.Kruschel-Auktion,1975)
½ Ngr. auf mattgrau, Eckrandviererblocks aus allen 4 Ecken des Druckbogens, mit breiten Bogenrändern, 3 Stück mit kpl. Eckwinkeln, ungebraucht mit Originalgummi
½ Ngr. auf grau, Type II, voll- bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. "1" und klar nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 28 VI 60" auf Briefkuvert nach Zwenkau, mit Ausgabestempel. Früheste registrierte Verwendung dieser Marke.
