388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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3 Pfg. gelblichgrün, farbfrisch mit klarem Stempel “LAMU OSTAFRIKA 3/2 91” auf kleinem Briefstück, durch Randklebung leichte Zahnfehler und teils etwas abgeblendete Farbe, sonst in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar dieser äußerst seltenen Marke; ProFi hat nur eine Hand voll Exemplare registriert. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
5 Pfennig violettpurpur mit zentrischem Stempel "LAMU 2/9 90" auf Briefstück, ganz leichter Aufklebeknitter, signiert Köhler
5 Pfennig violettpurpur mit zentrischem Stempel "LAMU 25/4 90" auf Briefstück
5 Pfg. violettpurpur, 3 Einzelwerte, davon einer mit Plattenfehler 'Querstrich im Kreuz der Krone tiefer stehend', mit jeweils klar aufgesetztem "LAMU 13/6 89" auf Briefstück. Die Marke mit dem Plattenfehler ein verkürzter Zahn, sonst einwandfrei. Ein in dieser Form einmaliges Bedarfsstück. Signiert Grobe und v.Willmann, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Provenienz: 117. Grobe-Auktion (1960)
10 Pfennig dunkelrosarot mit zentrischem Stempel "LAMU 2/9 90" auf Briefstück. Signiert v. Willmann.
10 Pfennig dunkelrosarot mit zentrischem Stempel "LAMU 6/2 90" auf Briefstück.
10 Pfg. dunkelrosarot, 4 Einzelwerte, davon einer in verbreitetem Format, mit jeweils klar aufgesetztem "LAMU 5/12 89" auf Leinenbriefstück. Die 2 äußeren Werte kleine Randfehler, sonst einwandfrei. Ein in dieser Form einmaliges Bedarfsstück. Signiert Grobe und v.Willmann, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Provenienz: 117. Grobe-Auktion (1960)
20 Pfennig ultramarin mit zentrischem Stempel "LAMU 25/4 90" auf Briefstück.
20 Pfennig ultramarin mit zentrischem Stempel "LAMU 6/2 90" auf Briefstück.
20 Pfg. dunkelultramarin, 2 Einzelwerte, einzeln entwertet "LAMU 25/8 90" auf Brief der 2.Gewichtsstufe an die Witu-Gesellschaft in Berlin. Die linke Marke unauffällige Eckfehler, sonst schöne und frische Erhaltung.
20 Pfg. dunkelultramarin, 2 Einzelwerte mit einzeln sauber auf- und nebengesetztem "LAMU 7/1 91" auf größerformatigem Briefkuvert, in Suaheli beschriftet, an den Generalkonsul Dr. Gustav Michahelles nach Sansibar und mit rückseitigen Vermerken des dortigen Konsulates nachgesandt zu Händen des Auswärtigen Amtes in Berlin und von dort nach Hamburg, mit jeweiligem Ankunftsstempel. Die Marken in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag mit einigen Beförderungsspuren. Nach unseren Unterlagen der einzig registrierte Lamu-Brief nach Sansibar und sowohl postgeschichtlich als auch geschichtlich ein hochinteressantes und einmaliges Stück. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Notiz: Die Suaheli-Anschrift lautet: "Durch die Güte des Erhabenen. An die hohe deutsche Regierung in der Stadt Zanzibar. An den hochwohlgeborenen, den Liebsten der Freunde, der mit Verstand redet, dem geehrtesten Statthalter, den mächtigen Gouverneur Generalkonsul Michahelles."
Referenz: abgebildet im Schrey-Handbuch, S.61
50 Pfg. oliv im waagerechten Paar und 20 Pfg. dunkelultramarin im senkrechten Paar, mit einzeln sauber aufgesetztem "LAMU 26/10 89" auf dreiseitig geöffnetem Leinen-R-Brief an den Staatsminister von Hofmann in Berlin, mit Ausgabestempel. Einige kurze Zähne und die 50 Pfg.-Werte vorderseitig unauffällig geschürft; übliche leichte Transportspuren. Eine äußerst seltene Frankatur; ProFi hat nur 10 Ganzstücke mit der 50 Pfg. von Lamu registriert.
50 Pfg. oliv, 10 Pfg. dunkelrosarot und 20 Pfg. dunkelultramarin, alle farbfrisch und einzeln entwertet "LAMU 9/12 90" auf Leinen-R-Brief an den Oberregierungsrat Bormann in Oldenburg, mit Ankunftsstempel. Die 10 Pfg. Einige verkürzte Zähne, das Kuvert außerhalb der Frankatur gefaltet und übliche leichte Beförderungspuren, sonst sehr schöne Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Frankatur; ProFi hat mit dieser Frankatur-Kombination keinen weiteren Brief von Lamu registriert.
Krone/Adler 3 Pfg. und 2 Stück 5 Pfg. mit Letzttagsstempel "LAMU 6/1 91" auf Briefstück. 3Pfg. mit waagerechtem Bug aufgeklebt, die 5 Pfg. Zahnfehler, signiert Grobe und Willmann
20 Pfg. dunkelultramarin mit zentrisch klarem Stempel "LAMU 2/3 91" auf Rückschein für ein Einschreiben nach Bagamoyo mit Eingangsstempel vom 7. März. Das Formular außerhalb der Frankatur gefaltet (in der waagerechten Faltung gering angetrennt), sonst gute Erhaltung. Ein einmaliges Stück und eine der großen Seltenheiten der DOA-Vorläufer; ProFi hat keinen weiteren frankierten Rückschein der Deutschen Kolonien registriert.
"LAMU 3/2 91" klar abgeschlagen rückseitig auf Einlieferungsschein vom gleichen Tag für ein Einschreiben nach Weissenburg, gefaltet
Umschlag 10 Pfg. mit sauber auf- und nebengesetztem "LAMU 3/2 91" als Drucksache nach Berlin, mit Ankunftsstempel.
Pfennig-Ausgabe, Karte 10 Pfg. mit Stempel "LAMU 3/8 89" und langem Bedarfstext nach Kerstlineröder Feld bei Göttingen, ohne Ankunftsstempel. Senkrecht gefaltet.
Provenienz: Herbert Schrey (Eigentümerzeichen)
Pfennig-Ausgabe, Karte 10 Pfg. mit Letzttags-Stempel "LAMU 31/3 91" mit Text von Gustav Denhardt "Lieber Franz! Mit heutigem Tage geht die Deutsche Post Agentur hier ein..…" Nach Zeitz, mit Ankunftsstempel. Ein interessantes und in dieser Form wohl einmaliges Stück; ProFi hat keine weitere Ganzsachen vom Letzttag registriert. Dazu Abschlag vom Letzttag auf unkomplettem Brief der Denhardt-Korrespondenz.
Provenienz: Herbert Schrey (Eigentümerzeichen)
Krone/Adler, Karte 10 Pfg. Mit Stempel "LAMU 3/2 91" und längerem Text, nach Berlin mit Ankunftsstempel.
Provenienz: Herbert Schrey (Eigentümerzeichen)
Krone/Adler Karte 10 Pfg. mit sauber auf- und nebengesetztem "LAMU 26/2 91" mit rückseitigem Text u.a. bezüglich des Versandes von 11 blanko gestempelten Karten, an den Direktor der WItu-Gesellschaft, Konsul Schwabe in Berlin Berlin, mit vorderseitigen Ankunftsstempel, dazu eine der im Text erwähnten Karten mit gleichem Stempel, blanko abgeschlagen.
Referenz: abgebildet im Schrey-Handbuch, S. 64
EINGEHENDE POST: 1889, Brief aus Zeitz, frankiert mit 1880, 20 Pfg., an die Gebrüder Denhardt in Lamu. Laut rückseitigem Vermerk des Bahnpostamtes Leipzig in Lamu versehentlich nicht dem Postbeutel entnommen und wieder zurück nach Leipzig gelangt, von wo er erneut versendet wurde; Ankunftsstempel und Eingangsvermerk von Clemens Denhardt vom Januar 1890. Leichte Beförderungsspuren und die Marke etwas fehlerhaft. Ein interessantes und ungewöhnliches Stück.
Referenz: abgebildet im Schrey-Handbuch, S. 60
EINGEHENDE POST: 1890, Briefkuvert mit gedrucktem Absender "S.SCHMUCK/ ADEN-ARABIA", frankiert mit britisch Indien 2 a. blau, übergeht entwertet durch L2 "Agentur des norddeutschen Lloyd", an die Gebrüder Denhardt in Lamu, mit vorderseitigen Ankunftsstempel des britischen Postamtes sowie dem typischen Eingangsvermerk von Clemens Denhardt. Ein interessantes und seltenes Stück.
2 M. dunkelrotkarmin, farbfrisch und gut gezähnt mit zentrisch klarem "ZANZIBAR 9/II 90" auf Leinen-Briefstück. Ein besonders schönes Stück dieser seltenen Marke. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
3 Pfg. mit zentrischem Letzttags-Stempel "ZANZIBAR 31/7 91" auf Briefstück, signiert Richter
10 Pfg., 2 Einzelstücke und senkrechtes Paar, mit Stempel "ZANZIBAR 27/2 91" auf eingeschriebenem Briefkuvert an eine Porzellanfabrik nach Smichow bei Prag, mit Ankunftsstempel sowie Transit-R-Stempel von Brindisi. Der rechts klebende Wert Eckzahn Bug, links im R-Zettel Aufnadelungsloch mit kleinem Einriss und das Kuvert außerhalb der Frankatur leicht gefaltet; insgesamt gute Erhaltung. Ein attraktiver und seltener Bedarfsbrief.
10 Pfg., 2 Einzelstücke, und 20 Pfg., mit blauem "ZANZIBAR 12/9 90" auf dreiseitig geöffnetem Briefkuvert an die geographische Gesellschaft in Genf, mit Ankunftsstempel. Im Kuvert oben kleine Fehlstelle hinterlegt, eine 10 Pfg. Eckmangel, die andere mit unauffälligem waagerechten Bug aufgeklebt. Ein sehr seltener Auslandsbrief.
20 Pfg., mit klarem "ZANZIBAR 4/4 91" auf Briefkuvert nach Lübeck, mit Ausgabestempel vom 26.4. Ganz minimal getönt.
20 Pfg. mit sauber aufgesetztem "ZANZIBAR 4/10 90", auf Briefkuvert an die 'Expedition der Moden Welt', nach Berlin, mit Ausgabestempel.
20 Pfg. mit sauber aufgesetztem "ZANZIBAR 20/7 91", zusammen mit waagerechtem Paar, mit auf- und nebengesetztem "DSP OST-AFRIKANISCHE ZWEIGLINIE II 15/7 91" auf Leinenkuvert mit rückseitiger Absender Angabe aus Mikindani. Rückseitig der Zanzibar-Stempel noch mal im Transit abgeschlagen sowie Ankunftsstempel vom 12.8. Ein in dieser Form ganz ungewöhnlicher und seltener Brief.
Referenz: abgebildet im Schrey-Handbuch, S. 97
20 Pfg. im senkrechten Paar, mit klar auf-und nebengesetztem trübblauem "ZANZIBAR 16/9 90" auf eingeschriebenem Briefkuvert mit Transit-R-Stempel von Brindisi, nach London mit 2 unterschiedlichen roten "REGISTERED LONDON". Sehr schöne, einwandfreie und frische Erhaltung. Ein sehr seltener Brief vom letzten offiziellen Verwendungstag der blauen Stempelfarbe.
Referenz: abgebildet im Handbuch Dr. Steuer, S. 229
25 Pfg. gelborange und 5 Pfg. grün, mit jeweils sauber und gerade aufgesetztem "ZANZIBAR 2/6 91" auf Telegramm-Kuvert der 'Eastern Telegraph Company' Alster-Brief mit provisorischem R-Zettel nach Tanga, mit Ankunftsstempel vom 6.6. Die Frankatur ganz leichte Aufklebeknitter, außerhalb der Frankatur leichter Fleck, insgesamt sehr schöne und gute Erhaltung. Es sind einige wenige frankierte Telegramme des britischen und französischen Postamtes auf Zanzibar bekannt; dies ist das einzige bekannte der Deutschen Post und darüber hinaus eine der ganz wenigen Bedarfsverwendungen der 25 Pfg. in Zanzibar. Eine große Seltenheit der Kolonial-Vorläufer.
50 Pfg. lebhaftbraunrot, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber aufgesetztem "ZANZIBAR 1./9 90" auf Briefstück. Eine seltene Marke in tadelloser Erhaltung. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2026)
Karte 10 Pfg. mit sauberem Stempel "ZANZIBAR 4/1 91", mit Text nach Schwerin, mit vorderseitigen Ankunftsstempel. Ganz gering fleckig.
Doppelkarte 10 Pfg. mit sauberem Stempel "ZANZIBAR 31/7 91", mit Text aus Bagamoyo vom selben Tag, nach Berlin, mit Ankunftsstempel.
"ZANZIBAR 21/11 90", sauber als vorderseitiger Ankunftsstempel (zusätzlich rückseitig abgeschlagen) auf gefalteter, unfrankierter Dienstsache von "BAGAMOYO 19/11 90" nach Zanzibar.
