388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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1916, Germania 8 C. auf 7½ Pfennig rötlichorange, Zwischenraum 0,8mm, sauber gestempelt “VERVIERS -5.11.18”, tadellos, eine seltene Marke, sign. Hey BPP
1916, Germania 8 C. auf 7½ Pfennig rötlichorange, Zwischenraum 1,3mm, sauber mit klarem Stempel “VERVIERS -9.11.18” auf Briefstück, tadellos, eine seltene Marke, sign. Hey BPP
1916, Germania 50 Centimes auf 40 Pfennig mit Stempel “BORGWORM 16.7.18” auf Nachnahmepostanweisung über “357,16” nach Engis, mit rückseitiger Frankatur Germania 10 Centimes auf 10 Pfennig mit Stempel “ENGIS 18 VII 1918”, nebengesetzt handschriftlicher Auszahlungsvermerk, das Formular unten links leichter Bug, sonst tadellos
1916, Germania 50 C. auf 40 Pfennig karminrot/lilarot schwarz, Zwischenraum 0,8mm, sauber gestempelt “BRÜSSEL 10.11.18”, tadellos, sign. Hey BPP
1916, 2F50C. auf 2 Mark schwärzlichultramarin, 25:17 Zähnungslöcher, sauber gestempelt "Postüberwachungsstelle 19.1.17", tadellos, eine sehr seltene Marke, Fotoattest Hey BPP (2009)
1914, Handelskammermarke, sauber mit Ovalstempel und L1-Datumsstempel “15 SEP 1914” auf Vordruck-Ortsbrief, einmal senkrecht gefaltet, sonst tadellos
1916, Germania 5, 15 und 20 Pfennig mit Stempel "BAUSK 26.10.18" auf R-Brief nach Russland mit vorderseitiger Zensur über "MOSKAU 4 11 18" und "БОРОВЕНКА 10 11 18", nicht zustellbar mit diversen Vermerken und zurück nach Bausk, welches mittlerweile durch die Bolschewiken besetzt war, entsprechender Ankunftsstempel "БАУСКЪ 19 2 19" und weiterer nicht zustellbar Vermerk, insgesamt gute Erhaltung
1916, Germania 7½ Pfennig im waagerechten Paar sowie 15 Pfennig zusammen mit Estland 5 Kopeken rötlichorange im senkrechten Dreierstreifen und 15 Kopeken als Einzelwert, sauiber mit Stempel “TARTU 12 12 18” auf R-Brief nach Riga, der Umschlag kleinere Mängel, ein sehr ansprechender und ungewöhnlicher Brief
"Eesti" als handschriftlicher Vermerk auf Germania 10 Pfennig rot mit Stempel "WOLMAR" auf Bildpostkarte nach Mitau, die Karte wurde durch die deutsche Feldpost im November 1918 nach dem Waffenstillstand auf der Postroute Estland-Walk-Wolrmar-Riga transportiert und zusammen mit der Post aus Estland dem deutschen Postamt in Riga aufgeliefert, Karte rückseitig oben kleiner Abrieb, sonst gute Erhaltung, selten, ausführliches Fotoattest Löbbering BPP (2007)
1916, Germania 10 Pfennig dunkelrot, farbfrisch und hervorragend gezähnt, sauber mit Stempel “RIGA 11.18 9-10V.” entwertet, tadellos, eine schöne und seltene Marke, Fotoattest Hey BPP (2009)
Germania15 Pfennig. braunocker, zwei Einzelwerte, mit Stempel “LIBAU 18.9.17”, als portogerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Einschreibe-Muster ohne Wert-Umschlag bis 250 g., mit rückseitigem Zulassungs-Aufkleber "Die Ausfuhr wird genehmigt....Der Deutsche Stadthauptmann....." nach Lauscha mit Ankunftsstempel, im Rand mit kleinen Beförderungsspuren, sonst gute Bedarfserhaltung
Provenienz: Klaus-Peter Rühl (358. Heinrich Köhler-Auktion, 2014)
Germania 15 Pfennig, mit Stempel "RIGA 14.1.18" auf Brief an die Friedenssektion No. 2 beim Rat der Schützendeputierten mit dem Zusatz "für K. Razena". Der Brief wurde an die russische Feldpost übergeben, dort mit dem handschriftlichen Vermerk "unbekannt" gekennzeichnet, die Marke nochmals mit dem Truppenstempel "Aus der diensttuenden Armee" versehen und als unzustellbar eingelagert, ein sehr interessanter und seltener Brief, gute Erhaltung
Provenienz: Harry von Hofmann (359. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
Germania 15 Pfennig mit Stempel "RIGA 13.7.18" auf Brief an einen Kriegsgefangenen in Peterhof im nicht existierenden "Pawelschen Gouvernement". Der Empfänger war so nicht zu ermitteln und der Brief erhielt den Stempel "Возвращается по военнымъ обстятельствамъ" (Rücksendung nach Lage des Krieges), deshalb nach der Eroberung von Riga durch die Bolschewiken der rückseitige Ankunftsstempel vom "19.2.1919", ein seltener und interessanter Brief, oben kleine Fehlstelle, sonst in guter Erhaltung
Provenienz: Harry von Hofmann (359. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
Germania 20 Pfennig blau, senkrechtes Paar, mit Stempel “RIGA 23.10.18” auf R-Brief, mit vorder- bzw. rückseitigem L1 “Zurück” und handschriftlichem “Postverkehr nicht zugelassen”, in den von österreichischen Truppen besetzten Kreis Janowa, gute Erhaltung
Provenienz: Harry von Hofmann (359. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
1916, Germania 20 Pfennig sauber mit Stempel “RIGA -4.12.18” mit Zufrankatur Estland 5 Kopeken rötlichorange im waagerechten Dreierstreifen mit L1 “TARTU” auf Brief mit auf den Dreierstreifen übergehenden Zensurstempel von Königssberg nach Frankaturt, gute Erhaltung
1918, 20 Pfgennig als Zufrankatur mit Stempel "RIGA 16.10.18" auf eingeschriebener Ganzsachenkarte 10 Pfennig nach Ranenburg, dort umadressiert und nach Aleksejewka nachgesandt, mit deutscher sowie russischer Zensur, gute Erhaltung
Provenienz: Harry von Hofmann (359. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
Germania 40 Pfennig mit Stempel "RIGA 23.10.18" auf R-Brief nach Woronesch, der Empfänger war nicht zu ermitteln, am 24.1.19 retour gesandt und dann am 12.5.1919 im noch bolschewistisch besetztem Riga eingegangen, selten, gute Erhaltung
Provenienz: Harry von Hofmann (359. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
1916, Germania 1 Mark rot mit Zufrankatur mit Stempel “RIGA 14.9.18” rückseitig auf provisorischem Formular für ein Telegramm nach Pirna, mit Zensur-EKr. “R” sowie Stempel des Stadthauptmanns “Der Stadthauptmann i.V. Leutnant d.R. Polizeirichter”, seltene Verwendung, die 1 Mark etwas sulfidiert, sonst gute Erhaltung
DEUTSCH-BALTISCHES COMITE ST. PETERSBURG PRIVATPOST: 1 Rubel, mit deutschem bzw. russischem Stempel, gute Erhaltung
Deutsches Reich Germania 10 Pfennig. lebhaftrotkarmin, mit violettem L1 „Nachlieferung 10 Pfg.“ rückseitig auf Zeitungssache für ein Exemplar „Baltische Illustrierte Teitung“ von „STUTTGART 9.7.18“ nach Riga, Ober Ost, Formular mit Beförderungsspuren im Rand, selten, Fotobefund Jäschke-L. BPP (2015)
ERLAUBNISSCHEIN: Pernigel, 1918, russische Ganzsachenkarte 3 K. mit handschriftlichem Zusatz "Nachtausweis" sowie gedruckten Anweisungen, rückseitig "Erlaubnissschein Nr....", mit Briefstempel beglaubigt, gute Erhaltung
“Die Postabteilung des Städt. Vollstreckungsamts ersucht den Rig. Adreßtisch um Angabe auf Gegen-wärtigem des Wohnorts”, Hinweiszettel rückseitig auf kompletter Ganzsachenkarte Germania 7½ Pfennig ab “DRESDEN -4 1 18” nach Riga, vorderseitig diverse Stempel wie “Prüfungsoffizier" sowie handschriftliche Vermerk “ausgezogen", “zurück, verzogen”, selten
TELEGRAMM: Germania 5 Pfennig, zwei senkrechte Fünferstreifen sowie 10 Pfennig Einzelwert und senkrechter Viererstreifen, mit Blaustift entwertet, rückseitig auf Telegramm der Station Mitau, gering hinterklebt, übliche Beförderungsspuren, sehr attraktiv
TELEGRAMM: Germania 10 Pfennig, senkrechter Fünfer- bzw. Oberrand-Viererstreifen zusammen mit Germania 5 Pfennig Einzelwert, vorder- und rückseitig mit Stempel "Deko (Kowno) auf provisorischem Telegramm-Aufgabeformular. Adressiert an einen Unteroffizier der Prov. Amt. Reichswehr Brigade 28 in Zeihain, vorderseitig mit Vermerk "Geb. bezahlt" und Gebührenangabe 1,15 M. (10 Pfennig zu wenig frankiert). Ein sehr attraktives und seltenes Dokument der Freikorps im Baltikum, ein Wert mit Eckfehler, sonst in guter Gesamterhaltung, signiert Pieper BPP mit Fotobefund (1982)
Provenienz: Heinz Kipping (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
TELEGRAMM: Germania 10 Pfennig, 10er-Block sowie senkrechtes Paar, Einzelwert 50 Pfennig und 1 Mark sowie senkrechtes Paar 2 Mark, sauber mit Stempel “Gen. Bev. Kowno” auf Formular für zwei versandte Telegramme nach Eydtkuhnen bzw. Berlin, Absender “Aufklärungsdienst Ost Zweigstelle Kowno”. Die Frankatur teils über den Rand geklebt bzw. 1 Mark kleiner Eckfehler, sonst in guter Erhaltung, selten, sehr attraktiv
TELEGRAMM: Germania 1 Mark, kompletter Bogen, sowie Germania 20 Pfennig im senkrechten Dreierstreifen, vorder- und rückseitig mit Stempel “Deko Kowno.” auf provisorischem Telegramm-Aufgabeformular, gute Erhaltung
1918, 20 Pfennig auf 10 Kopeken dunkelviolettultramarin, sauber mit L1 “DORPAT” mit nebengesetztem handschriftlichem Vermerk “geprüft” sowie Zensur-Stempel “R” und Zufrankatur Germania 7½ Pfennig mit Stempel “RIGA 19.3.18” auf russischer Ganzsachenkarte nach Riga, gute Erhaltung
1918, 20 Pf. auf 10 K. dunkelviolettultramarin, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Vossen
1918, 20 Pf. auf 10 K. dunkelviolettultramarin, waagerechtes Unterrand-Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Dr. Hochstädter BPP
1918, 20 Pf. auf 10 K. lebhaftblau, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Vossen
1918, 20 Pf. auf 10 K. lebhaftblau, Oberrand-Viererblock mit zwei waagerechten Zwischenstegpaaren, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Vossen
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, waagerechtes Paar aus der rechten unteren Bogenecke mit Plattennummer “5”, postfrisch, tadellos, in dieser Form selten, sign. Köhler sowie Hey BPP
1918, 40 Pfennig auf 20 Kopeken lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, sauber mit L1 “DORPAT” mit nebengesetztem handschriftlichem Vermerk “geprüft” sowie Zensur-Stempel “R” und Zufrankatur Germania 15 Pfennig mit Stempel auf Briefkuvert nach Riga, tadellos
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Vossen
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, Herzstück, postfrisch, oben winzig angetrennt, sonst tadellos, kleiner natürlicher Papiereinschluß, sign. Vossen und Dr. Hochstädter BPP
1918, Ganzsachenkarte 20 Pfennig auf 5 Kopeken, sauber mit L1 “DORPAT” ach Pleskau, leichte Beförderungsspuren
